s.Oliver

BARBARA NEITZEL







DIRECTOR PRODUCTOPERATIONS & STRATEGY

»Ich schätze es, dass wir in dieser Größenordnung noch immer ein inhabergeführtes Unternehmen mit ›familiärem‹ Anspruch und Zusammenhalt sind«

Barbara Neitzel ist eine Frau mit Erfahrung. Gemeinsam mit ihrem Team verantwortet sie die Ausarbeitung und Begleitung strategischer Themen, die Durchführung von Projekten und die Analysen sowie das Monitoring wichtiger Kennzahlen im Produktbereich. Darüber hinaus verantwortet Barbara aktuell das Project Management Office für das laufende Strategieprojekt der s.Oliver Group. Ihre Erfahrung hilft ihr dabei, schließlich ist sie schon seit dem 3. Januar 1993 bei s.Oliver. Den Tag hat sie sich genau gemerkt: »Bei s.Oliver habe ich als Verantwortliche für die erste ›Öko-Kollektion‹ – das s.Oliver Light Project – begonnen.« Aus dieser Aufgabe heraus entwickelte sie Bausteine der heutigen Qualitätssicherung bei s.Oliver und das Projektmanagement des Unternehmens, das aus der Begleitung verschiedener übergeordneter Aufgabenstellungen, beispielsweise der Unterstützung bei der Einführung von EDV-Systemen, erwuchs.

Nach zehn Jahren an der Spitze des Projektmanagements widmet sie sich seit 2010 wieder dem Produktbereich – und erfreut sich immer noch am strategischen Blick über den Tellerrand: »Spannend ist das Managen der vielen Schnittstellen, die Kommunikation mit den unterschiedlichen Brands und Divisionen. Die Herausforderung ist, immer wieder eine möglichst einfache und einheitliche Lösung zu erarbeiten, die für alle funktioniert.« Klarheit und das Ziel fest im Blick, eine Tugend, die Barbara auch privat beim japanischen Bogenschießen genießt. Jeden Freitagabend trainiert sie den Sport der besonnenen Bewegungsabläufe. »So kann ich die Woche abschließen und bekomme den Kopf wieder frei.« Gibt es ein Geheimnis, so lange einem Unternehmen treu zu bleiben? Immerhin steht Barbara schon seit über 22 Jahren bei der s.Oliver Group in Verantwortung. »Ich schätze es, dass wir in dieser Größenordnung noch immer ein inhabergeführtes Unternehmen mit ›familiärem‹ Anspruch und Zusammenhalt sind«, erklärt sie. Sie verweist auf ein prägendes Ereignis für den s.Oliver-Spirit – der große Brand von 1999. »Auch wenn das schon sehr lange zurückliegt, war das für mich eine besondere Erfahrung. Die Leistung der gesamten Belegschaft nach dem Feuer in einem der Firmengebäude, da wurde der Geist im Unternehmen sehr deutlich. Es gibt eine starke Verbundenheit zwischen Unternehmen und Mitarbeitern, bei vielen bereits über Generationen hinweg.«