Unsere
Partner

Nachhaltigkeit in der Bekleidungsindustrie ist eine globale und vielschichtige Aufgabe, die uns am besten in Zusammenarbeit mit starken Partnern gelingt. Durch Mitgliedschaften und unsere aktive Beteiligung an lokalen und internationalen Initiativen wollen wir eine möglichst große Hebelwirkung erzielen. Denn wir sind überzeugt: Wenn Unternehmen, Verbände, Zivilgesellschaft, Politik und Konsumenten gemeinsam an einem Strang ziehen, können wir es schaffen, den sozialen und ökologischen Herausforderungen in der Lieferkette und in unseren Märkten mit wirksamen Lösungen zu begegnen. Packen wir’s an.

Seit 2015 ist die s.Oliver Group Mitglied im Bündnis für nachhaltige Textilien. In dieser Multi-Stakeholderinitiative setzen wir uns für eine Verbesserung der Produktionsbedingungen in globalen Textillieferketten ein. Dazu entsendet unser Sustainability-Team Experten in verschiedene Fachgruppen, um dort gemeinsam weitere Fortschritte bei Themen wie Sozialstandards, nachhaltiger Baumwolle, Abwassermanagement oder Transparenz in der Lieferkette zu erzielen. Außerdem verpflichten wir uns als Bündnismitglied zu individuellen Unternehmenszielen und erstatten dazu in Form eines jährlichen Maßnahmenplans sowie in einer extern geprüften Fortschrittsmitteilung umfassend Bericht.

Nach dem tragischen Einsturz der Fabrik Rana Plaza im Jahr 2013 hat sich die s.Oliver Group als einer der ersten Unterzeichner dem internationalen Abkommen zu Feuer- und Gebäudesicherheit in Bangladesch angeschlossen („Accord on Fire and Building Safety in Bangladesh“). Als Vertragspartner internationaler Gewerkschaften und im Schulterschluss mit vielen anderen internationalen Marken verfolgen wir das Ziel, Unfällen und Bränden in lokalen Textilfabriken effektiv vorzubeugen. Mit Erfolg, wie die ACCORD-Statistiken zeigen. Durch ACCORD werden, zusätzlich zu unseren eigenen Kontrollen, unabhängige Sicherheitsprüfungen und Sicherheitstrainings in den am ACCORD teilnehmenden Textilfabriken durchgeführt. 2018 haben wir uns mit der Unterzeichnung des so genannten „Transition Accord“ auf die Fortführung der Kontrollen und Schulungsmaßnahmen bis 2021 verpflichtet. Sobald die technischen und organisatorischen Voraussetzungen dafür gegeben sind, sollen die ACCORD-Funktionen mittelfristig in die Verantwortung einer staatlichen Aufsichtsbehörde in Bangladesch übergehen.

Auch die Fair Labour Association (FLA) ist ein wichtiger Partner zur Einhaltung und Verbesserung von Sozialstandards in der Lieferkette. Seit 2010 sind wir Mitglied in diesem Zusammenschluss von Unternehmen, Wissenschaft und Nicht-Regierungsorganisationen. In diesem Rahmen können wir an der Verbesserung branchenweiter Standards mitwirken. Zugleich profitieren wir von den Kontrollen der FLA auf Ebene der Produktionsstätten und erhalten Unterstützung bei Korrekturmaßnahmen und der Anwendung verantwortungsvoller Einkaufspraktiken.

Gemeinsam mit der Kinderrechtsorganisation „Save the Children“ hat die s.Oliver Group 2010 in Bangladesch das Berufsbildungsprojekt „Work2Learn Advanced“ ins Leben gerufen. Durch die Bereitstellung von fachlicher Ausbildung fördern wir junge Arbeiter in der Bekleidungsindustrie und ermöglichen ihnen die Chance auf angemessene Beschäftigung mit höherer Vergütung.

Als Partner von Cotton Made in Africa (CmiA) leisten wir seit 2009 Hilfe zur Selbsthilfe für Baumwollbauern in Subsahara-Afrika und tragen zum Schutz unserer Umwelt bei. Statt durch reine Sach- oder Geld-Spenden unterstützen wir die Kleinbauern mit einer festen Abnahmequote für die dort nachhaltig zertifizierte Baumwolle und führen für die Nutzung des CmiA-Labels eine Lizenzgebühr ab. Die Einnahmen aus diesen Lizenzen werden für unabhängige Kontrollen vor Ort über das Einhalten von Standards, Schulungen im nachhaltigen Baumwollanbau sowie in betriebswirtschaftlichen Kenntnissen oder zur Förderung von Frauen genutzt.

Hier geht’s zum Cotton made in Africa-Sortiment in unserem Online-Shop.

Nachhaltige Baumwolle fördern wir auch als Mitglied der Better Cotton Initiative (BCI). Zusammen mit Webereien, Textilfabriken und Textilunternehmen setzen wir uns hier für die Verbesserung der Umwelt- und Arbeitsbedingungen im Baumwollanbau ein. Anbaubetriebe, die für den Verkauf von Better Cotton in die Lieferkette zertifiziert sind, müssen bestimmte soziale und ökologische Kriterien erfüllen und kontinuierliche Verbesserungen nachweisen.

Als Unterzeichner des internationalen Fur Free Retailer Program, das in Deutschland von der Tierschutzorganisation VIER PFOTEN repräsentiert wird, setzen wir in der s.Oliver Group ein klares Zeichen für pelzfreie Mode. Schon seit 2006 verzichten wir auf Echtpelz und Echtpelzbesätze in all unseren Kollektionen.

Mit dem Ziel, die Umweltleistung in den Produktionsbetrieben unserer Lieferanten zu verbessern, arbeiten wir seit 2011 als Gründungsmitglied mit der Brancheninitiative „Carbon Performance Improvement Initiative“ (CPI2) zusammen. Fabriken können hier mit Hilfe eines Online-Tools Daten zu Energie, Wasser und Chemikalienverbräuchen erfassen und daraus Maßnahmen ableiten. Dadurch werden nicht nur Kosten gespart, sondern vor allem positive Effekte für Umwelt und Klima erzeugt. Branchenübergreifend ist CPI2 in mehr als 1.000 Fabriken in 35 Ländern aktiv.

Durch unsere Mitgliedschaft in der AFIRM GROUP setzen wir uns dafür ein, den Einsatz und die Auswirkungen potenziell schädlicher Substanzen in globalen Textillieferketten zu verringern. Mehr zum Thema verantwortungsvolles Chemikalienmanagement bei s.Oliver finden Sie hier.