Nachhaltige Fasern

Baumwolle

Im Rahmen von Cotton made in Africa (CmiA), einer Initiative der Aid by Trade Foundation, bezieht die s.Oliver Group seit 2009 nachhaltige Baumwolle aus Afrika. Damit leisten wir Hilfe zur Selbsthilfe für afrikanische Kleinbauern und verhelfen ihnen durch die Abnahme fester Baumwollmengen zu stabileren Einkommensverhältnissen. Darüber hinaus fördert die Initiative Schulungen im nachhaltigen Baumwollbau, engagiert sich in sozialen Projekten und trägt zum Umweltschutz bei: Denn Gentechnik und künstliche Bewässerung sind beim Anbau von Cotton made in Africa-Baumwolle untersagt und damit ausgeschlossen. Pro T-Shirt werden damit mehr als 500 Liter Wasser eingespart. Zudem werden für ein Kilogramm Baumwolle bis zu 40% weniger Treibhausgase ausgestoßen. Mehr erfahren Sie hier.

Ein weiterer wichtiger Partner für unsere nachhaltige Baumwollbeschaffung ist die Better Cotton Initiative (BCI). Anbaubetriebe, die für den Verkauf von Better Cotton in die Lieferkette lizenziert sind, müssen soziale und ökologische Mindestkriterien erfüllen und diesbezüglich kontinuierlich Verbesserungen nachweisen. Im Umweltbereich zeichnet sich Better Cotton beispielsweise durch reduzierten Pestizideinsatz, bessere Wassereffizienz und eine Anbauweise, die auf den Erhalt von Bodenfruchtbarkeit und Artenvielfalt achtet, aus. Eine Übersicht über die Better Cotton-Kriterien finden Sie hier.

Synthetische und tierische Fasern

Um den Einsatz synthetischer Fasern umweltschonender zu gestalten, widmet sich die s.Oliver Group zunehmend dem Einsatz recycelten Fasermaterials. Mehr Informationen dazu erhalten Sie hier.

Auch für den Einsatz tierischer Fasern schreiben wir unseren Lieferanten strenge Auflagen und Standards vor, die Sie hier nachlesen können.

Nachhaltige Faserstrategie

Mit dem Ziel, unser nachhaltiges Faserprogramm weiter auszubauen, hat sich das Unternehmen 2017 dem EU-geförderten Programm European Clothing Action Plan (ECAP) angeschlossen. Als Ausgangspunkt führten wir Bestandsaufnahmen zu Faserverbräuchen durch und ermittelten den zugehörigen Faser-Fußabdruck. Darauf aufbauend haben wir im Jahr 2018 unsere Strategie für nachhaltige Produkte weiter konkretisiert und die dabei definierten Handlungsfelder mit unternehmensinternen Zielvorgaben untermauert. In den kommenden Jahren wollen wir den Anteil nachhaltiger Fasern in unseren Kollektionen entsprechend signifikant erhöhen und uns mit weiteren Materialalternativen und Produktinnovationen befassen.

Ein weiterer Strategiebaustein liegt im Bereich der Herstellungsverfahren. Die s.Oliver Group will den Einsatz umweltfreundlicher Technologien in der Herstellung fördern und gibt Lieferanten dazu konkrete Vorgaben an die Hand. Einen Schwerpunkt bilden wasser-, energie- und chemikalienreduzierte Veredelungstechniken in der Jeans-Produktion. Hier erfahren Sie mehr.