Sozialstandards &
Sicherheit am Arbeitsplatz

Wie zahlreiche andere Modeunternehmen entwickelt die s.Oliver Group ihre Produkte in Deutschland, vergibt die Aufträge für die Produktion ihrer Artikel allerdings an Zulieferbetriebe aus verschiedenen internationalen, vor allem europäischen und asiatischen Märkten. Durch diese Einkaufsstrategie ist es uns möglich, in einer globalisierten Welt auch wettbewerbsfähig zu bleiben.

Natürlich sind wir uns der Verantwortung bewusst, die aus einer solchen Beschaffungsweise hervorgeht. Mit einem umfangreichen Programm zur Umsetzung und Kontrolle von Sozialstandards setzen wir uns daher seit vielen Jahren für menschenrechtliche Sorgfalt sowie für sichere Arbeits- und Produktionsbedingungen bei unseren Zulieferern ein.

Unser Verhaltenskodex

Die Einhaltung des s.Oliver „Verhaltenskodex für die Warenbeschaffung“ ist Voraussetzung für den Beginn und die Fortführung einer Geschäftsbeziehung zu einem Lieferanten. Unser Verhaltenskodex regelt unter anderem das klare Verbot von Kinder- und Zwangsarbeit sowie Vorgaben zu Lohn und Arbeitszeiten, Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz. Er orientiert sich an den Kernarbeitsnormen der International Labour Organisation (ILO). Ebenso schreibt der Kodex unseren Lieferanten die Achtung grundlegender Umwelt- und Tierschutzprinzipien vor.

Vertragliche Verpflichtung und Kontrolle von Lieferanten

Der Verhaltenskodex ist fester Bestandteil der Lieferantenverträge in der s.Oliver Group. Noch vor Vertragsabschluss wird ein neu aufzunehmender Lieferant vor Ort auf die grundlegende Erfüllung unserer Standards überprüft. Erst nach entsprechender Freigabe kann ein Lieferant für uns in Produktion gehen. Im Anschluss daran werden die Vertragspartner und ihre Produktionsbetriebe durch regelmäßige Besuche kontrolliert. Wo wir Missstände aufdecken, wird mit dem Lieferanten ein Korrekturplan vereinbart und durchgesetzt. Bei fortlaufenden und schwerwiegenden Verstößen beenden wir die Zusammenarbeit.

Verlässliche Partner

Die Zusammenarbeit mit branchenübergreifenden Initiativen hilft uns bei unseren Bemühungen für menschenrechtliche Sorgfalt und sichere Produktionsbedingungen in der Lieferkette. Wie wir durch die Fair Labour Association einen unabhängigen Blick auf die Wirksamkeit unseres Kontroll-Systems erhalten, wofür wir uns im Bündnis für nachhaltige Textilien einsetzen oder welche Maßnahmen wir im Accord für Brandschutz und Gebäudesicherheit in Bangladesch ergreifen, erfahren Sie hier.

Unsere Position zum geplanten Lieferkettengesetz in Deutschland

Als Mitglied im Bündnis für nachhaltige Textilien verfolgen wir die Entwicklungen rund um die Standardisierung menschenrechtlicher Sorgfaltspflichten in der Lieferkette sehr genau. Im Kern steht hier ein risikoorientierter Ansatz, der es ermöglichen soll, entlang relevanter Wertschöpfungsstufen wesentliche menschenrechtliche Risiken zu kennen, ihnen effektiv vorzubeugen sowie im Bedarfsfall Abhilfe zu schaffen. Dieser Sorgfaltsansatz ist auch im vollen Interesse unseres Unternehmens, denn er unterstützt uns bei der Durchsetzung verantwortungsvoller Produktionsbedingungen bei Zulieferern. Dies ist seit jeher ein wichtiges Anliegen für uns als Familienunternehmen. Wenn es nun darum gehen soll, einheitliche Maßstäbe für diese Art der Risikoprävention weiter auszubauen, sehen wir das als positives Zeichen für die nachhaltige Entwicklung der gesamten Branche. Diese kann nur dann erfolgreich sein, wenn global alle relevanten Stakeholder zusammen an einem Strang ziehen.