Klimaschutz und Ressourceneffizienz

Die Textilbranche gehört zu den energie- und ressourcenaufwendigsten Industriezweigen unseres Planeten. Wasserverbräuche beim Anbau von Rohstoffen, Energieeinsatz, Emissionen oder die Verwendung von Chemikalien und damit verbundene Abwasserbelastungen bei der Produktion sind die zentralen Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt. Als Modeunternehmen kommt uns hier eine besondere Verantwortung zu.

Wir in der s.Oliver Group sehen den Schlüssel im Auf- und Ausbau eines systematischen Klima- und Umweltmanagements – idealerweise entlang der gesamten Wertschöpfungskette. So sind wir in der Lage, Transparenz über den eigenen ökologischen Fußabdruck zu gewinnen, klare Zielvorgaben zu machen und wirksame Maßnahmen zur Verringerung unserer Umweltauswirkungen zu entwickeln.

Klimaschutz und Ressourceneffizienz in der Produktion

Mit dem Ziel, Ressourcen möglichst schonend und effizient einzusetzen und damit den Umwelt- und Klimaschutz in unserer globalen Lieferkette voranzutreiben, arbeiten wir schon seit 2011 als Gründungsmitglied mit der Carbon Performance Improvement Initiative (CPI2) zusammen. Das Prinzip ist wegweisend und innovativ: Auf Basis der Eingabe ökologisch relevanter Daten in einer gemeinsamen Online-Plattform werden Händlern und Fabriken durch CPI2 konkrete Maßnahmen vorgeschlagen, um Prozesse zu optimieren und den Einsatz von Energie, Wasser und Chemikalien in den Produktionsstätten zu reduzieren.

Umweltfreundliche Herstellungsverfahren

Einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz können wir auch dadurch leisten, dass wir bereits bei Produktdesign und Produktentwicklung ökologische Faktoren mitberücksichtigen und den Zulieferern entsprechend nachhaltig wirkende Methoden zur Verfügung stellen. Als Teil unserer nachhaltigen Produktstrategie legen wir in der s.Oliver Group unter anderem ein Augenmerk auf die Veredelungstechniken in der Denim-Herstellung. Gerade das Färben und Waschen von Jeans sind wasser-, energie- und chemikalienintensive Prozessschritte mit großem Einsparpotenzial. Um diese Potenziale zu heben und verstärkt Jeans mit niedriger Umweltbelastung in unseren Kollektionen anzubieten, verwenden wir das Messverfahren „Environmental Impact Scoring“ des spanischen Technologieunternehmens Jeanologia. Durch den Einsatz von innovativen Verfahren wie Lasertechnik, Ozon oder „E-Flow“ können wir die Sicherheit am Arbeitsplatz erhöhen und je nach Produkt den Wasser- und Chemikalienverbrauch um bis zu 80 Prozent senken.

Klimaschutz beim Versand

In unserem Onlinehandel achten wir besonders auf einen umwelt- und klimafreundlichen Versand. All unsere nationalen und internationalen Sendungen werden klimaneutral an unsere Kunden verschickt. Das heißt, dass wir durch den Versand entstehende Klimaemissionen durch Investitionen in zertifizierte Klimaschutzprojekte ausgleichen. Zudem sind all unsere Versandverpackungen aus nachhaltigen, FSC-zertifizierten Quellen hergestellt.