Tierschutz

Tiere sind fühlende und vielfach schützenswerte Mitbewohner unserer Erde. Ihr Wohlergehen zu achten und ihre Vielfalt zu bewahren, ist für die s.Oliver Group ein wichtiges und ernst zu nehmendes Anliegen.

Wolle

Wolle ist eines unserer wichtigsten tierischen Materialien. Unsere Tierschutzrichtlinie untersagt den Einsatz von Wolle, die von Schafen stammt, an denen die Praxis des Mulesings betrieben wurde. Bei diesen Schafen werden Hautfalten meist ohne Betäubung entfernt, um einem Fliegenbefall vorzubeugen.

Bis 2025 wollen wir 100% unserer Wolle aus verantwortungsvollerer Schafhaltung beziehen. Langfristig ist es unser Ziel, für alle Woll-Komponenten in unserem Sortiment eine nachhaltigere Beschaffung und Lieferkette aufzubauen und vermehrt auch recycelte und Bio-Wolle einzusetzen.

Daunen

Wir verbieten gemäß unserer Tierschutzrichtlinie den Einsatz von Federn und Daunen aus Lebend-Rupf oder Stopfmast. Darüber hinaus setzen wir zunehmend auf den Bezug aus zertifizierten Lieferketten, um verantwortungsvollere Lieferketten bis zur Elternfarm sicherzustellen, sowie auf recycelte Daunen in unseren Produkten.

Leder

Für unsere Produkte verwenden wir nur Leder, dass als Nebenprodukt in der Fleischproduktion gewonnen wird und verbieten den Einsatz von Leder gefährdeter und bedrohter Tierarten.

Tierschutzrichtlinie

Vor diesem Hintergrund haben wir bereits 2006 die Verwendung und den Verkauf von Echtpelz und Echtpelzbesätzen eingestellt und sind seit 2013 offizieller Unterzeichner des internationalen Fur Free Retailer-Program, das in Deutschland von der Tierschutzorganisation „Vier Pfoten“ repräsentiert wird. Ebenso verzichten wir in unseren Produkten auf den Einsatz von Angora. 2018 hat die s.Oliver Group darüber hinaus den Verzicht auf Mohair beschlossen; entsprechend der Vorgabe sind all unsere Kollektionen seit 2020 Mohair-frei.

Dort, wo wir weiterhin tierische Materialien einsetzen, gelten für die s.Oliver Group und ihre Marken die international anerkannten Five Freedoms of Animal Welfare als leitende Maßgabe. In unserer Tierwohl-Richtlinie führen wir aus, welche Prinzipien und Standards wir dabei für uns und unsere Lieferanten setzen. So verpflichten uns bei der Daunenverarbeitung etwa dem Verbot von Federn und Daunen aus Lebend-Rupf oder Stopfmast. Zusätzlich werden bei uns recycelte Daunen eingesetzt. Für nicht-recycelte Daunen nutzen wir eine Zertifizierung, die die verantwortungsvolle Beschaffung sicherstellt.

Sektorweites Engagement

Um Tierschutz in unserer Lieferkette und zusätzlich auch in der Branche insgesamt möglichst wirksam zu machen und weiter zu verbessern, sehen wir Transparenz und nachweisbare Kontrollen als entscheidende Erfolgsfaktoren an. Als s.Oliver Group wollen hier aktiv Fortschritte anstoßen und stehen dazu im Austausch mit anderen Unternehmen, Branchenvereinigungen, Fachverbänden, Standardorganisationen und Tierschutzexperten. Vielversprechende Ansätze erkennen wir unter anderem in der Bewusstseinsbildung bei den Akteuren der Beschaffung, vom Händler bis zum Farmer, sowie in der Erhöhung der Verfügbarkeit tierschutz-zertifizierter Materialien.

Alternative Materialien

Wir bieten schon heute eine breite Auswahl von Produkten aus nicht-tierischen, pflanzlichen oder synthetischen Materialien an. Es ist unser Ziel, dieses Angebot zukünftig noch weiter auszubauen. Um dabei neben der Qualität auch nachhaltige und umweltfreundliche Faktoren zu berücksichtigen, befasst sich unsere Produktentwicklung kontinuierlich mit innovativen Materialalternativen.