s.Oliver und seine Mitarbeiter spenden 5.000 Euro an das Frauenhaus der AWO Würzburg

Rottendorf, 23. 01. 2015

Die s.Oliver Weihnachtsfeier bildet jedes Jahr den krönenden Abschluss für die s.Oliver Belegschaft am Standort Rottendorf. Dieser Anlass dient aber nicht allein dazu, gemeinsam das Jahr ausklingen zu lassen, sondern es wird auch an Bedürftige gedacht, die Unterstützung benötigen. Im Rahmen einer Tombola auf der Weihnachtsfeier am 12. Dezember 2014 wurde ein Betrag von 3.876,30 Euro erlöst. s.Oliver Inhaber Bernd Freier stockte die Summe in einer spontanen Geste auf 5.000 Euro auf.

Der Spendenerlös wurde in Form eines großen Schecks, am Freitag, 23. Januar 2015 im Headquarter Rottendorf von HR Capital Director Reinhold Werthmann und Martina Lorenz, als Vertreterin des s.Oliver For Us-Teams an die Leiterin des AWO Frauenhauses, Brita Richl und Frau Carmen Lunau, Bereichsleitung Kinder und Familie des AWO Bezirksverbandes in Würzburg übergeben.

Frau Richl und Frau Lunau berichteten sehr anschaulich von der täglichen Arbeit im Frauenhaus und von der Not der Frauen und ihren Kindern, die sich in höchster Verzweiflung an das Frauenhaus wenden.  Das Frauenhaus der AWO verfügt über sechs Plätze. Für das großflächige Einzugsgebiet Würzburg Land und Stadt sehr wenig. Die Adresse ist zum Schutz der Frauen und ihrer Kinder, die oft aus einer lebensbedrohlichen Situation heraus ins Frauenhaus kommen, anonym. Viele Frauen ertragen oft jahrelang eine familiäre Atmosphäre die von seelischer, körperlicher und sexueller Gewalt bestimmt ist. Diese Belastung führt in eine Lebenskrise, die meist alleine nicht mehr bewältigt werden kann.

Die s.Oliver Vertreter zeigten sich von den Schilderungen betroffen und Herr Werthmann brachte es auf den Punkt: „Eine solche Notsituation, die jemanden dazu bringt sein zu Hause zu verlassen und den Weg ins Ungewisse zu wählen, ist wirklich nur schwer vorstellbar. Zumal dieses Leid in der Gesellschaft weitestgehend unsichtbar bleibt. Auch aus diesem Grund hat sich s.Oliver für die Unterstützung des Frauenhauses entschieden. s.Oliver möchte auch in dieser Form ein Zeichen gegen Gewalt gegen Frauen und Kinder setzen.“

Die Leiterin des Frauenhauses, Frau Richl, freute sich sehr über die unverhoffte Unterstützung, da die Arbeit des Frauenhauses zu einem großen Teil aus Spenden finanziert werde und erklärte: „Mit der großzügigen Spende möchten wir die Betreuungsmöglichkeiten weiter verbessern, um mit den Frauen noch intensiver zu arbeiten. Das ist das Schöne an unserer Arbeit, zu sehen, wie die Frauen und Kinder sich entwickeln, wenn der Gewaltkreislauf durchbrochen ist.“

Im Frauenhaus der AWO finden misshandelte Frauen oder von Misshandlung bedrohte Frauen und ihre Kinder Schutz und Hilfe. Sie haben hier die Möglichkeit Abstand zu ihrem gewalttätigen Partner zu gewinnen und mehr Klarheit über ihre Zukunft zu erlangen.

Die Firma s.Oliver setzt sich in langer Tradition für soziale Projekte in der Region sowie weltweit ein. Seit einigen Jahren ist das in Rottendorf ansässige Unternehmen bereits Sponsor des Würzburger Africa Festivals. 2014 unterstützte s.Oliver zahlreiche Initiativen mit Sach- und Geldspenden, zum Beispiel ein Auffanglager für syrische Flüchtlinge, Hilfe für rumänische Waisenhäuser und Kinder aus der Region Tschernobyl . 2013 spendete s.Oliver Kleidung im Wert von 450.000 Euro zur Unterstützung der Hochwasseropfer in Bayern und Ostdeutschland. Bei der s.Oliver REALSTARS Gala, im März 2013, spendete das Modeunternehmen 100.000 Euro für karitative Organisationen wie „Sauti Kuu“ und „Aufwind Mannheim e. V.“ Auch 2011 spendete s.Oliver Kleidung im Wert von rund 260.000 Euro an das Deutsche Rote Kreuz, denen ebenfalls der gesamte Erlös eines eigens designten Charity-Shirts für die Katastrophen-Opfer in Japan zu Gute kam. Bereits 2009/2010 wurde mit dem Verkauf der „Peanuts“ T-Shirts die Hilfsorganisation BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“ mit einer Spendensumme von 200.000 Euro unterstützt. Zudem unterstützt das Unternehmen seit Gründung der Veranstaltung 1998, die Special Olympics durch die Ausstattung des gesamten Deutschen Teams sowie aller Helfer.

 

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