Solides Ergebnis in 2019 ist Grundlage für Coronajahr 2020

Rottendorf, 23. 11. 2020

Die s.Oliver Group kann für das Geschäftsjahr 2019 auf eine insgesamt solide Entwicklung zurückblicken. Wie schon im Vorjahr konnte der deutsche stationäre Modehandel nicht von der guten Wirtschaftslage und der positiven Konsumstimmung profitieren. Dies schlägt sich in den Umsätzen der s.Oliver Group nieder. Der Gesamtumsatz der Gruppe sinkt um 5,4 Prozent auf TEUR 1.236.653 (2018: TEUR 1.307.882). Gleichzeitig konnte das Modeunternehmen aus Rottendorf das Betriebsergebnis jedoch um 12,1 Prozent auf TEUR 51.636 steigern (2018: TEUR 46.061). Damit stieg die Umsatzrentabilität bezogen auf das Ergebnis vor Zinsen und Steuern um 0,7 Prozentpunkte auf 4,2 Prozent (2018: 3,5 Prozent). Der Cash Flow aus operativer Tätigkeit stieg von 75,8 Mio. € in 2018 auf 106,5 Mio. € in 2019. Die Eigenkapitalquote liegt bei 71,1 Prozent.

Erstmals war in 2019 der Umsatzanteil aus den direkten Vertriebsaktivitäten, dem eigenen stationären und dem Online-Geschäft, mit 57,3 Prozent (2018: 46,1 Prozent) höher als der Anteil der Erlöse aus dem Großhandel mit 40,4 Prozent (2018: 51,5 Prozent). Der Exportanteil der Unternehmensgruppe lag mit etwa 27,3 Prozent nahezu auf Vorjahresniveau (2018: 27,6 Prozent). Die Absatzmärkte waren überwiegend in Europa zu finden. Deutschland bleibt weiterhin der größte Markt.

Zentrale Kennzahlen im Überblick (in TEUR)

  2019 2018 Veränderung in %
Umsatzerlöse 1.236.653 1.307.882 -5,4
Großhandel 499.161 673.114 -25,8
Eigener Vertrieb 708.490 603.094 17,5
Betriebsergebnis 51.636 46.061 12,1

Volker Christ, Chief Financial Officer s.Oliver Group: „Die solide Finanzlage des Jahres 2019 hat zunächst einen guten Start in das Jahr 2020 zugelassen. Dennoch ist dieses Jahr bisher sehr herausfordernd gewesen. Im Angesicht der Corona-Pandemie liegt der Fokus auf der Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, der Sicherung unserer Liquidität und auf der Stabilisierung unseres Geschäftes. Das ist uns durch eine proaktive und deutliche Anpassung unserer Kostenstruktur gelungen.“

Insbesondere die Lockdowns und die damit verbundenen Geschäftsschließungen wirkten sich massiv auf die bisherige Geschäftsentwicklung in 2020 aus. Die s.Oliver Group rechnet für dieses Jahr mit etwa 20 Prozent weniger Umsatz, strebt aber ein ausgeglichenes operatives Betriebsergebnis vor Restrukturierungskosten an. Gleichzeitig hat das Unternehmen wichtige strategische Weichen gestellt, um in den kommenden Jahren noch erfolgreicher zu sein. „Unsere über lange Jahre hinweg gewachsene, solide Finanzstruktur erlaubt uns auch im Jahre 2020 bedeutende Investitionen in die Zukunft des Unternehmens zu realisieren. Wichtige Faktoren sind die

schnellere Entwicklung unserer Kollektionen, Effizienzsteigerungen durch die weitere Digitalisierung und Standardisierung unserer Prozesse, die stärkere Internationalisierung des eigenen Retails sowie die Investition in die Begehrlichkeit unserer Marken“, sagt Christ.


UNTERNEHMENSINFORMATION
Die 1969 von Bernd Freier gegründete s.Oliver Group hat sich innerhalb weniger Jahrzehnte zu einem der führenden europäischen Modeunternehmen entwickelt und feierte 2019 ihr 50-jähriges Bestehen. Der Konzern beschäftigt international rund 5.100 Mitarbeiter. Neben den Marken s.Oliver und Q/S designed by gehören auch comma und Liebeskind Berlin zum Portfolio des Unternehmens.  

 

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