Q/S designed by

Jennifer Poppenberg







Bekleidungs-techniker

„s.Oliver gibt viele Freiräume für eigenständiges Denken, Handeln und die Übernahme von Verantwortung.“ 

Nach ihrer Ausbildung zur Maßschneiderin ging es 2013 für Jennifer direkt zu s.Oliver in ein Stipendiatsprogramm. Viele Abteilungen und Erfahrungen später durfte sie sich ab 2015 Bekleidungstechnikerin nennen und in diesem Beruf arbeitet sie nun auch bei „Q/S designed by“ Women für die Produktgruppen Flachstrick, Blusen und Accessoires. Jennifers Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass die Produkte, die die Firma s.Oliver verlassen, eine hervorragende Qualität aufweisen und zwar in Bezug auf Passform und Material. Dazu steht sie in ständigem Kontakt mit den Agenturen in Asien – sowohl telefonisch als auch per Videokonferenz. Wer einmal mit ausländischen Firmen zusammengearbeitet hat, weiß, dass die unterschiedlichen Mentalitäten bisweilen für Missverständnisse sorgen können, die es zu überwinden gilt. Aber genau diese kulturellen Unterschiede, die Internationalität sind es, die Jennifer an ihrem Job reizen und die sie weltoffener gemacht haben.

Das besagte Sprichwort „Reisen bildet“ könnte Jennifer noch mit dem Wort „Freundschaften“ ergänzen. Bereits in ihrem ersten Jahr hatte sie die Chance, nach Asien zu reisen, um sich dort selbst ein Bild von den Produktionsstätten, Garnlieferanten und Wäschereien zu machen. Doch die Reise war weitaus mehr: „Hier konnte ich Freundschaften knüpfen, die mir jetzt meinen Berufsalltag spürbar erleichtern.“ Und die Kollegen in Rottendorf? „Das Miteinander war schon zu meinen Stipendiatszeiten deutlich spürbar. Wir haben eine Menge Spaß bei der Arbeit. Die lockere, aber konzentrierte Arbeitsatmosphäre bringt eine Dynamik mit sich, die entscheidend für kreatives und zielgerichtetes Arbeiten ist.“ Jennifer übernimmt gerne Verantwortung. Sie liebt es, eigenständig zu arbeiten und ihre Ideen mit einzubringen. „Diese Möglichkeit hat mir s.Oliver von Anfang an gegeben.“ Hier kommen ihr die flachen Hierarchien und das partnerschaftliche Arbeiten sehr entgegen. „Es herrscht einfach ein gutes Arbeitsklima, das es mir leicht gemacht hat, mich richtig einzuarbeiten und früh Verantwortung zu übernehmen.“ Nicht nur beruflich, auch privat geht es bei Jennifer ausgesprochen modisch zu. „Mode hat einen recht hohen Stellenwert in meinem Leben. Ich habe einen eigenen Stil und lege mich auf keine Linie fest. Oft lassen sich verschiedene Kollektionen und Produktlinien prima miteinander kombinieren.“ Und wenn wir schon beim Thema Privatleben sind, wie verbringt sie ihre Freizeit am liebsten? „Am liebsten sitze ich mit meinem Freund am Main und trinke ein Glas Weißwein aus der Region.“ Das ist fränkische Lebensart par excellence.