s.Oliver BLACK LABEL

Christopher Hirschmann







Sampler

„Ich bin offener geworden und habe viele neue Erfahrungen sammeln können.“ 

SMS zählen bei Christopher zum Tagesgeschäft. Dass es sich dabei nicht um Handy-Kurznachrichten handelt, kann man sich vielleicht denken. 'SMS' bedeutet in der Textilwirtschafts-Fachsprache 'Salesman Sample' – oder kurz: Musterteil. Bevor ein Kleidungsstück in die Produktion geht, wo es hunderte oder tausende Male hergestellt wird, wird ein Musterexemplar erstellt. Dieses wird genau unter die Lupe genommen: Wie ist die Optik? Wie fühlt sich der Stoff an? Wie ist die Passform? Wie ist die generelle Qualität? Was gibt es zu verbessern? Christopher erfasst jeden einzelnen Änderungswunsch fein säuberlich im Computersystem und leitet die Informationen an die betreffenden Stellen weiter, zum Beispiel an Agenturen im Ausland. Bei Bedarf wird dann ein neues Musterteil erstellt und der Prozess beginnt so lange von vorne, bis es irgendwann heißt: perfekt! Und da s.Oliver nicht nur eine Jeans beziehungsweise ein T-Shirt im Sortiment hat, gibt es unzählige Musterteile! Christopher kümmert sich jedoch nicht nur um die Beschaffung der Salesman Samples, sondern führt auch Preisverhandlungen durch – entweder mit den Agenturen oder direkt mit den Lieferanten. Kontaktscheu sollte man als Sampler somit nicht sein und ohne gute Englischkenntnisse läuft in diesem Beruf ebenfalls nichts. Christopher erfüllt beide Punkte mit Bravour: „Ich mag besonders den Umgang mit Menschen – entweder hier vor Ort oder mit unseren Agenturen im Ausland. Man lernt viele neue Leute kennen.“

Als Sampler ist man direkt im Modegeschehen und hat tagtäglich Umgang mit den neuesten Trends. Da drängt sich unweigerlich die Frage auf, wie es mit Christophers eigenem Kleiderschrank zu Hause bestellt ist: „Mir gefällt Q/S designed by einfach gut. Davon trage ich fast täglich etwas. Mode ist mir schon aus einem ganz einfachen Grund wichtig: Wenn man Kleidung trägt, die einem gefällt, fühlt man sich automatisch wohl darin und strahlt das auch aus.“ Aber nicht nur in Q/S designed by fühlt sich Christopher ausgesprochen wohl, auch an seinem Heimatort: „Würzburg hat einiges zu bieten – von der Natur über die durch die vielen Studenten hervorgerufene Lebendigkeit bis hin zu den zahlreichen Veranstaltungen. Es ist einfach eine sehr schöne Stadt zum Leben und zum Arbeiten.“ Und dass sich s.Oliver - sowohl für Würzburg als auch für seine Mitarbeiter – engagiert, findet Christopher laut eigenen Angaben „klasse“. „Mitarbeiter können sich zum Beispiel von der Arbeit freistellen lassen, um bei der Würzburger Tafel zu helfen. Und die flexiblen Arbeitszeiten erleichtern mir den Alltag erheblich. So kann ich meinen Sohn von der Schule abholen oder etwas mit ihm unternehmen.“ An den Events, wie zum Beispiel dem Human-Soccer-Turnier im Rahmen des Ready, Steady, Go – Championships, nimmt Christopher ebenfalls gerne teil. Und falls sein Rücken mal nach einer kurzen Auszeit verlangt, nutzt er das interne Angebot der „Business Massage“ und gönnt sich – und seinem Rücken – eine entspannende Massage.